Ihre Fragen:

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Ist „Orientalischer Tanz“ das gleiche wie „Bauchtanz“?

Ja. Beide Begriffe beschreiben den gleichen Tanz, stammen jedoch aus verschiedenen Epochen. Der Begriff „Orientalischer Tanz“ beschreibt die Herkunft des Tanzes. Ich benutze diesen Begriff lieber, weil das Wort „Bauchtanz“, welches aus dem Amerika der 1960 er Jahre stammt, in sehr sexualisierter Art genutzt wird und wurde. In einer Art, in der die Tanzende zum Objekt degradiert wird, und nicht in einer Art in der Sie frei und kraftvoll Ihre eigene Erotik und Sinnlichkeit entfaltet.

 

Wo kommt der Bauchtanz eigentlich her?

Im Ursprung ein Fruchtbarkeits- und Ritualtanz mit den Wurzeln im Orient. Ein Frauentanz der über 6000 Jahre alt ist. Es gibt Hinweise für ähnliche Tänze aus Europa der orientalische Tanz kam durch eine Syrerin über die Weltausstellung Ende des 19. Jahrhunderts nach Chicago, dort wurde er von Amerikanerinnen nachgeahmt und erhielt den Namen „Bellydance“. In den 1960ern wurde der Bauchtanz in Amerika „hip“ und kam in den Achtzigerjahren erneut nach Europa. Der Bauchtanz, der heute unterrichtet wird, hat sich aus modernem Tanz und dem ursprünglichen Raus Belledy entwickelt.

 

Ist Bauchtanz Knie- und Rückenschonend?

Der orientalische Tanz wird in grader, aufrechter Haltung getanzt, was sowohl Rundrücken als auch Hohlkreuz verhindert bzw. verbessert. Durch die kontrollierten, sanften Isolationsbewegungen von Hals-Brust und Lendenwirbelsäule werden Muskelverspannungen gelöst und die Beweglichkeit erhöht. Schnelle, kleine Bewegungen, wie wir sie zum Beispiel beim Shimmy tanzen, bauen die tiefen Muskelschichten des Rückens auf und stabilisieren Wirbelsäule und geben den Bandscheiben Raum.

Die Knie werden durch die meist sanften, gleichmäßigen Bewegungen in ihrer Funktiongestärkt. Schlagbelastungen gibt es nicht. So ist der orientalische Tanz nicht nur ein sehr gesunder, sondern auch der sinnlichste und weiblichste Solotanz, der auch psychische Belastungen auflösen kann, die dann nicht mehr auf den Rücken drücken.

 

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Wie stabilisiert Bauchtanz meinen Beckenboden?

Durch die Beckenisolationen, den Wechsel zwischen schnellen und sanften Bewegung und die Nutzung der verschiedenen Raumdimensionen wird die Beckenmuskulatur aufgebaut und das Becken optimal durchblutet, die schnellen Shimmy- Bewegungen lockern verspannte Muskeln. Der Beckenboden wird sanft und natürlich aufgebaut, Frauenleiden wie z.B. Menstruationsbeschwerden verringern sich nachhaltig.

 

Kann man orientalischen Tanz auch zu westlicher Musik oder Welt Musik
tanzen, z.B. Rock, Pop oder Jazz?

Mit der Technik des orientalischen Tanzes können Sie sich zu jeder Musik der Welt bewegen. Weibliche, weiche oder isolierte Bewegungen lassen sich zu jedem Rhythmus autenthisch tanzen. Für mich ist es eine spannende Herausforderung, Sie bei der Interpretation und Choreographie Ihres persönlichen Lieblingsstückes zu begleiten.

 

Können vor allem dicke Frauen Bauchtanz?

Nein. Bauchtanz bzw. orientalischer Tanz ist ein Sport, ein Tanz, eine Fitnessvariante für JEDE gesunde Frau. Ich habe schon sehr schlanke Frauen wunderbar sinnlich tanzen gesehen. Dennoch ist es eine Bewegungsform, die von runderen Personen häufig als sehr angenehm empfunden wird. Die Bewegungen sind rund und sinnlich, und wenn der Schwerpunkt auf Ausdruck, Ausstrahlung, Sinnlichkeit und korrekter Technik liegt, ist das eben auch eine Möglichkeit für Personen, die sich im Aerobic-Studio weniger wohl fühlen.

 

Ich habe früher Ballett getanzt, ist das nützlich um Orientalischen Tanz zu erlernen?

Ballett ist mehr ein Lufttanz, leicht, Arme und Beine werden vom Körper wegbewegt, der orientalische Tanz dagegen ist ein Erdtanz, kraftvoll mit runden Bewegungen der Körpermitte. Ballett Vorerfahrung, oder auch andere tänzerischen Kenntnisse werden aber den Einstieg in verschiedene Bewegungsmuster möglicherweise vereinfachen.
Im orientalischen Tanz, wie er heute getanzt wird gibt es zudem auch leichte Ballett-Einflüsse.

 

Sieht es nicht doof aus, wenn hellhäutige, dünne Frauen bauchtanzen?

Der Tanz ist im Ursprung ein ritueller Tanz, zu dem auch hellhäutige, schlanke Frauen Zugang haben. Wie der getanzte Tanz aussieht, hängt von Hingabe, Ausstrahlung, Authentizität und Können der Tänzerin ab, nicht von dem Gewicht oder der Hautfarbe.

 

Wieso soll Bauchtanz gut für Schwangere sein?

Im Ursprung ist es ein Fruchtbarkeitstanz, und unterstützt somit den schöpferischen Prozess. Durch die Muskellockerung und den guten Körperkontakt können Frauen, die während der Schwangerschaft tanzen, ihre Geburt fast schmerzfrei und in großem Maße selbstverantwortlich gestalten. In einigen Völkern wird Orientalischer Tanz noch heute als Geburtstanz oder auch zur Empfängnissteigerung getanzt.

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